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Fragen & Antworten
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Bisher existieren nur wenige brancheninterne Energiedaten zu Tiefkühlkost. Aber die Branche wird immer wieder konfrontiert mit Aussagen zum „hohen“ Energieverbrauch von Tiefkühlkost. Die Angebotsform wird als Klimakiller und Energieverschwender bezeichnet – und dagegen wehren wir uns.
Deswegen möchten wir eine klare objektive Branchenaussage dazu erarbeiten.
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Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut Freiburg entschieden, weil es sehr professionell, sehr wissenschaftlich und sehr kritisch das Thema bearbeitet. Wir werden in diesem Projekt deswegen sehr solide Ergebnisse erhalten, die auch einer kritischen Diskussion standhalten.
(Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zukunft).
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Es ist sehr aufwändig, eine Klimabilanz für ein so komplexes Sortimentsfeld wie Tiefkühlkost zu erstellen. Daher haben wir uns im ersten Schritt für eine Vorstudie entschieden, die zunächst die für die Tiefkühlbranche relevanten Nachhaltigkeitskriterien erfasst und ein sinnvolles Produktportfolio kategorisiert. Damit sollen die Arbeitsschritte der großen Hauptstudie einen handhabbaren Umfang und ein optimales Verhältnis von Aufwand und Nutzen erhalten.
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Wir haben – eben weil es eine Vorstudie ist – zum Teil auf Daten aus Datenbanken und auf Annahmen zurückgegriffen, wenn es um die Definition bestimmter Rahmenbedingungen ging.
Die Detaildaten zu den einzelnen Elementen der Tiefkühlkette haben wir anhand konkreter Daten ausgewählter Mitgliedsunternehmen ermittelt, zum Beispiel auch zum Energieverbrauch in den einzelnen Prozessschritten, Transportdaten, Abwasserdaten etc.
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Es ist in diesem wissenschaftlichen Stadium normal, dass man keine detaillierten Werte, konkrete Zahlen und Schaubilder zur Veröffentlichung geeignet sind. Die Vorstudie dient eben hauptsächlich der Vorbereitung einer zielgerichteten Hauptstudie. Diese Hauptstudie wird so umfassend mit konkretem Datenmaterial gefüttert werden, dass die Analysen fundierte objektive Aussagen zur Klimabilanz von Tiefkühlkost zur Treibhausgasemission und zu Optimierungsansätzen für die Branche ermöglichen.
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Um sinnvoll kommunizierbare Ergebnisse zu erhalten, müssen wir für die verschiedenen Lebensweg-Abschnitte eines Tiefkühlprodukts Grundlagendaten erheben und auswerten. Die Vorarbeit dazu übernehmen unsere Mitgliedsfirmen (ein ausgewählter Kreis). Die Bilanzierung der Umweltauswirkungen benötigt einige Monate, weil ja auch Vergleiche zu anderen Angebotsformen getroffen werden (Selbstzubereitung, Dose, Kühlgerichte).
Außerdem legen wir als Verband Wert darauf, unsere Mitgliedsunternehmen in die Diskussion während des Projektes einzubeziehen. Auch das benötigt Zeit.
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Die ersten Ergebnisse der Hauptstudie veröffentlichen wir auf unserer Tiefkühltagung im Juni 2011. Nach Abschluss der Gesamtstudie (voraussichtlich Ende 2011) werden wir ein umfangreiches Aktivitätenpacket für 2012 starten.
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Wir werden natürlich die Medien informieren. Außerdem werden wir das Gespräch suchen mit den Institutionen, die Tiefkühlkost im Moment kritisch gegenüber stehen und sie auch kritisch darstellen (zum Beispiel die Verbraucherzentralen). Außerdem werden wir Optimierungs-Unterstützung anbieten, allerdings nur für unsere Mitgliedsfirmen.
Und wir werden weitere Verbraucherkommunikation starten, um die Verbraucher zu energieeffizientem Umgang mit Tiefkühlkost weiterzubilden.
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Nein, wir fühlen uns nicht mit dem Rücken an der Wand. Viele Unternehmen der Branche arbeiten schon sehr lange im Sinne der Nachhaltigkeit und Klimaschonung. Wir wissen auch jetzt schon, dass eine pauschale Verurteilung von Tiefkühlkost unter Klimaaspekten nicht haltbar ist. Aber wir möchten zur weiteren Versachlichung der Diskussion beitragen. Das Deutsche Tiefkühlinstitut sieht eine seiner Hauptaufgaben in der branchenübergreifenden Öffentlichkeitsarbeit für die Tiefkühlwelt und dieses Thema steht im Fokus der nächsten Jahre.
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Veranstaltungshinweise

Frische-Kampagne

Klimabilanz-Projekt

Film: Ein cooler Erfolg

Kochen mit TK

dti-Informationsfolder: Ziele, Struktur, Service (deutsch, englisch)
Details

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