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Pluspunkte der Tiefkühlkost
10.12.1999

(dti) Konsumeinstellung und Ernährungsgewohnheiten verändern sich in letzter Zeit besonders schnell. Zunehmend beliebt sind - auch als Zwischenverpflegung - Snacks. Sie wachsen auf Kosten traditioneller Hauptmahlzeiten. Die Ansprüche der Tischgäste an das Gesamtangebot oder an bestimmte Produkte/Produktgruppen wird größer. Rohwaren aus biologischem Anbau beziehungsweise entsprechender Aufzucht sind ebenso gefragt wie spezielle Diätformen. Im Trend liegen Frische und "Wellness": Der unverkrampfte Umgang mit dem Essen, Vielfalt statt Völlerei, generelles Wohlbefinden.

Rund zwölf Millionen Mahlzeiten werden in der Gemeinschaftsverpflegung täglich ausgegeben. Das Wareneinsatzvolumen für die Hauptmahlzeiten liegt bei rund 15 Milliarden Mark. Der verschärfte Wettbewerb zwingt zur Kostensenkung, zur Qualitäts- und Attraktivitätsverbesserung des gesamten Verpflegungsangebots.

Das Stichwort zum Erfolg heißt: Convenience. Tiefkühlkost/Tiefkühlverpflegungssysteme nehmen im Reigen der Convenienceangebote die Spitzenstellung ein. Eine Studie des Deutschen Fachverlags, Frankfurt/Main, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tiefkühlinstitut, Köln, belegt: Die "Frische auf Vorrat" ist der Erfolgsbaustein in der Gemeinschaftsverpflegung. Denn: Der kostenmäßige Anteil für Tiefkühlkost bezogen auf den gesamten Wareneinsatz beträgt in der Betriebsverpflegung 27,9 Prozent, in der Sozialverpflegung 26,1 Prozent und in der Gastronomie 24,5 Prozent. Insgesamt rangiert er mit 26,0 Prozent vor gekühlten Produkten mit 18,7 Prozent, Trockenwaren mit 9,4 Prozent und Konserven mit 7,6 Prozent.

Tiefkühlkost steigert die Angebotsattraktivität: Das Sortiment bietet Vielfalt und reicht eben auch von Diät- bis hin zu Bioprodukten. Innovationen sind das tägliche Brot für die Tiefkühlkosthersteller. Trendprodukte sind selbstverständlich. Aktions-Wochen/-Tage sind keine Frage von Mehraufwand, nur von Ideen. Fazit: Der Gast kommt einfach und schnell in den Genuss attraktiver, hochwertiger Speisen.

Bei durchdachtem Einsatz von Tiefkühl-Convenience liegen die wirtschaftlichen Pluspunkte für den Außer-Haus-Verpfleger auf der Hand: genaueste Langzeitkalkulation, keine saisonalen Preisschwankungen, leichtes Ordern, wenig Abfall, selten Überproduktion, hoher Zeitgewinn, geringer Lagerraum. Zu diesen Vorzügen kommen die ernährungsphysiologischen und die hygienisch-bakteriologischen Vorteile der Frische auf Vorrat.

Nur zwei Prozent der Tischgäste interessieren sich laut Studie dafür, ob das Speisenangebot frisch oder tiefgefroren war. Im Umkehrschluss heißt das: Tiefkühlkost kommt bei den Tischgästen bestens an. Die Gemeinschaftsverpfleger sind gut beraten, wenn sie sich aus dem riesigen TK-Angebot ihrem Bedarf entsprechend gezielt bedienen.

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