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Tiefkühlkost europaweit im Trend
19.07.2000

(dti) Die Verbraucher in Europa kaufen immer mehr Tiefkühlkost. In nahezu allen westeuropäischen Ländern stieg 1999 der Verbrauch tiefgefrorener Lebensmittel (ohne Rohgeflügel und Speiseeis) im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtabsatz kletterte europaweit durchschnittlich um 2,6 Prozent auf insgesamt 10,3 Millionen Tonnen. Die höchsten Mengensteigerungen verzeichneten Spanien (plus 6 Prozent), Belgien (plus 5 Prozent) und Deutschland mit einem Absatzplus von 4,5 Prozent. Dies meldet das Deutsche Tiefkühlinstitut, Köln, nach Informationen europäischer Partnerorganisationen.

Bezogen auf den Pro-Kopf-Verbrauch behauptete Dänemark seine Spitzenposition mit 40,8 Kilo. An zweiter Stelle lag Großbritannien mit 38,7 Kilo. Schweden rückte mit 35,8 Kilo von Platz vier auf Position drei, gefolgt von Norwegen mit 35,1 Kilo und Frankreich mit geschätzten 30,0 Kilo. Deutschland belegte mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 26,6 Kilo eine Position im Mittelfeld. Von den insgesamt 13 erfassten europäischen Ländern bildete Italien das Schlusslicht mit einem durchschnittlichen Verzehr von 11 Kilo Tiefkühlkost pro Kopf der Bevölkerung.

Besonders beliebt waren tiefgekühlte Hauptspeisen und Zubereitungen. Im gesamten europäischen Tiefkühlmarkt belegte dieses Sortiment mit 22,9 Prozent den Löwenanteil. Kartoffelprodukte lagen anteilig auf Platz zwei mit 20,5 Prozent, gefolgt vom Gemüsesortiment mit 20,3 Prozent. Die größte Wachstumsrate erzielte europaweit das Backwarensortiment mit einem Plus von 8,7 Prozent.

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