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Gute Zeiten für Tiefkühlbranche
13.06.2001

(dti) Mit Zuversicht blickt die deutsche Tiefkühlwirtschaft in die Zukunft. Der Verbrauch und Umsatz tiefgefrorener Produkte werde weiterhin ansteigen. Zu dieser Einschätzung kamen über 200 Branchenvertreter auf der diesjährigen Tiefkühltagung in Hamburg.
Tiefkühlkost zählt zu den wachstumsstärksten Produktgruppen im gesamten Ernährungsbereich. Der Gesamtverbrauch tiefgefrorener Lebensmittel - ohne Rohgeflügel und Speiseeis - stieg in den vergangenen zehn Jahren (1990/2000) um 100,1 Prozent auf 2,365 Millionen Tonnen. Der Pro-Kopf-Verbrauch kletterte auf 28,8 Kilo. Das waren 13,9 Kilo mehr als zehn Jahre zuvor. Das Umsatzplus lag mit 16,13 Milliarden Mark (8,25 Milliarden Euro) bei 120,4 Prozent, berichtet das Deutsche Tiefkühlinstitut. Vor allem die Nachfrage im Bereich tiefkühlfrischer Backwaren stieg überdurchschnittlich in dem Zehnjahreszeitraum: Teige, Brötchen, Torten & Co. legten mit 390,2 Prozent auf 457.340 Tonnen kräftig zu. Besonders beliebt waren auch tiefkühlfrische Zubereitungen und Menüs sowie Rohfleisch und -wild als Tiefkühlware. Gemüse und Kartoffelspezialitäten bewegten sich weiterhin auf hohem Absatzniveau.
Im Jahr 2000 teilte sich der Gesamtmarkt für Tiefkühlkost nahezu gleichgewichtig in die beiden Absatzkanäle Privathaushalte (50,3 Prozent) und Außer-Haus-Verpflegung (49,7 Prozent). Zehn Jahre zuvor lag der Mengenanteil am Gesamtabsatz im Bereich Haushaltpackungen noch bei 54,6 Prozent im Vergleich zu 45,4 Prozent im Markt für Großverbraucher.

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