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Gutes Essen ganz vorne in der Lusthierarchie
08.02.2006

Ob beim Reisen, Wohnen oder Sport: „Wellness“ ist in. Der Wunsch nach dem Rund-um-Wohlfühlpaket in vielen Bereichen des Lebens ist ein Mega-Trend. Auch beim Essen spielt Wellness mittlerweile eine Hauptrolle. Der Gießener Ernährungsexperte Professor Dr. Volker Pudel meint dazu: „Wellness umschreibt ein Wohlbefinden, ein Wohlgefühl, das mit dem Essen und durch das Essen erreicht werden soll.“ Und: „Gutes Essen wird nach Urlaub, Familie und Sex von den Deutschen auf Platz 4 ihrer Lusthierarchie gesetzt.“

Für Pudel steht fest, dass das Diätzeitalter langsam zu Ende geht. Der gewünschte Effekt, nämlich sein Gewicht zu reduzieren, will einfach bei vielen Abnehmwilligen nicht eintreten oder es kommt zum unerwarteten Jojo-Effekt. Immer mehr Verbraucher wünschen sich deshalb ein genussvolles Essen ohne Reue, das schmeckt und gleichzeitig gesund ist.

Weiterer Trend: der Wunsch nach Mehr-Zeit. Zeit ist mittlerweile zu einem sehr kostbaren Gut sowohl im Berufs- als auch Privatleben geworden. Kein Wunder, dass das Gefühl zunimmt, immer weniger Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu haben. Gleichzeitig schwindet die Lust vieler Verbraucher am zeitraubenden, oft stressigen Einkauf und an der arbeitsintensiven Vor- und Zubereitung der Lebensmittel.

Vorteilskombination Tiefkühlkost
Kein Wunder, dass diejenigen Produkte im Lebensmittelgeschäft stark nachgefragt werden, die alle drei Aspekte bieten: Wellness, Gesundheit und bequeme Zubereitung. Zum Klassiker zählt hier Tiefkühlkost: Denn das Sortiment bietet tiefkühlfrische Produkte mit eingebauter Gelinggarantie.

Dass die Warengruppe auch zukünftig im Lebensmittel-Einzelhandel von den Verbrauchern stark nachgefragt wird, bestätigt die aktuelle „Trend“-Umfrage der Fachzeitschrift „Lebensmittel-Praxis“. Tiefkühlkost steht auf Platz 3 der insgesamt 36 abgefragten Warengruppen und nimmt damit einen der vorderen Ränge ein. Auch Bioprodukte und alkoholfreie Getränke zählen zu den Warengruppen, in welche die Führungskräfte hohe Umsatzerwartungen setzen.

Appetit auf cooles Angebot hält an
Nach ersten Schätzungen des Deutschen Tiefkühlinstitutes in Köln wird der Pro-Kopf-Verbrauch von tiefgekühlten Lebensmitteln im Jahr 2005 auf insgesamt 37,6 Kilogramm steigen. Dies wäre ein Kilogramm mehr als im Vorjahr. Besonders beliebt bei den Verbrauchern sind Backwaren aus der Tiefkühlung. Aber auch komplette Menüs – allen voran die Pizza – liegen in der Gunst der Käufer ganz weit vorn.

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