Geld sparen mit Tiefkühlkost
29.01.2007
Wer sich im Winter gesund und vitaminreich ernähren will, kommt an einem regelmäßigen Verzehr von Gemüse nicht vorbei. Die wertvollen Inhaltsstoffe in Rosenkohl, Möhren und Co. stärken nachweislich auf natürliche Weise die Abwehrkräfte und damit das Immunsystem.
Doch mit dem Kälteeinbruch in Deutschland ziehen auch die Preise für Gemüse aus dem Lebensmittelgeschäft und vom Wochenmarkt kräftig an. Der Preis pro Kilo Gemüse in der ungemütlichen Jahreszeit hängt stark von dem kurzzeitigen Angebot ab und kann schwindelerregende Höhen erreichen. Anders bei
Tiefkühlgemüse: Das gesunde Essen aus der Tiefkühlung unterliegt nicht saisonbedingten Angebots- und Preisschwankungen. Denn die Tiefkühlhersteller schließen in der Regel langfristige Lieferverträge mit Landwirten oder ihren Importeuren ab und halten damit die Preise stabil. Gerade in den Wintermonaten, in denen das Frischwarenangebot gering ist, ist
Tiefkühlkost deshalb häufig deutlich preisgünstiger. Viel Geld sparen Verbraucher vor allem bei Gemüsearten, die derzeit keine Saison haben, wie beispielsweise Paprika und Brokkoli. Wer sich hier für das Angebot aus der Tiefkühlung entscheidet, zahlt bis zu 18 Prozent weniger. Bei Champignons liegt der Preisunterschied sogar bei gut 22 Prozent.
Zudem bietet Tiefkühlgemüse einen enormen Service, weil lästiges Putzen, Schälen, Zerkleinern und Waschen entfallen. Diese zeitaufwändigen Vorbereitungen haben bereits die Tiefkühlhersteller erledigt. Somit verringert sich der Arbeitsaufwand in der Küche erheblich.
Neben den Preis- und Zubereitungsvorteilen kommen die
Pluspunkte Frische und
Qualität von Tiefkühlgemüse. Das schnelle
Schockfrosten und die tiefen Lagertemperaturen bei mindestens minus 18 Grad Celsius sichern die
erntefrische Ausgangsqualität der
tiefgekühlten Lebensmittel über viele Monate.
Den größten Vitaminverlust erfährt Tiefkühlgemüse durch falsche
Zubereitung in der Küche. Das
Deutsche Tiefkühlinstitut gibt
Tipps, was zu beachten ist:
- Tiefkühlgemüse direkt aus dem Gefriergerät in den Kochtopf oder in die Mikrowelle geben.
- Separates Auftauen ist nicht notwendig.
- Grundsätzlich sollte Tiefkühlgemüse kurz – dafür aber sehr heiß – gegart werden. Ausgiebiges Kochen schwemmt die wertvollen Inhaltsstoffe aus.
- Die Qualität bleibt ebenfalls erhalten, wenn nur wenig Wasser verwendet wird.
- Spezielle Zubereitungshinweise sind auf den Verpackungen der Hersteller zu finden.
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