Eiskalte Frischevorteile
25.06.2007
Aktuelle Studie zu Vitaminen in Tiefkühlkost im Vergleich zur frischen Ware
Was ist nun besser:
Frische Ware oder Lebensmittel aus der Tiefkühlung? Wie gesund ist
Tiefkühlkost? Welche Vitaminbilanz haben die Produkte bei unterschiedlichen Lagertemperaturen und -zeiten? Und wie schmecken die Lebensmittel? Eine Studie der Universität Hamburg gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg, liefert dazu neueste Fakten am Beispiel
Tiefkühlgemüse.
Ob Bohnen, Erbsen oder Rosenkohl: Gemüse aus der Tiefkühlung bewahrt über einen längeren Zeitraum optimal die für den Menschen wichtigen Vitamine und
Nährstoffe. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass der
Vitamin C-Gehalt beispielsweise von
tiefgekühlten Bohnen bei minus 18 Grad gelagert nach einem Jahr noch bei 80 Prozent liegt. Werden Bohnen hingegen im Kühlschrank aufbewahrt, gehen bereits nach wenigen Tagen über 60 Prozent Vitamin C verloren.
Kraftpaket für die Gesundheit
Mehr noch: Tiefkühlgemüse kann das Krebsrisiko senken und die körpereigene Abwehr stärken. Denn in Bohnen, Erbsen und Co. aus der Tiefkühlung sind auch nach monatelanger
Lagerzeit neben den Vitaminen noch jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Eine solche Substanz ist das Quercetin. In Tiefkühlbohnen, die bei minus 18 Grad gelagert sind, ist dieser wertvolle Pflanzenstoff auch nach einem Jahr nahezu vollständig zu finden. Im Kühlschrank bei plus 4 Grad hingegen sind bereits nach einigen Tagen 40 Prozent des Quercetins verloren gegangen. Da Zeit und Temperatur die Hauptfeinde der Frische sind, steht für die Ernährungsexperten deshalb fest: Tiefkühlkost ist frisch, weil tiefgefroren.
Alle Forschungsergebnisse sind in der Broschüre „Frische genießen mit Tiefkühlkost. Erntefrische auf Vorrat: Eine Studie zu verschiedenen Gemüsearten“ zu finden. Die vom Deutschen Tiefkühlinstitut (
dti) herausgegebene Publikation informiert zudem über die Bedeutung von Vitaminen und wertgebenden Inhaltsstoffen für den Menschen. Erläuterungen über den Verarbeitungsprozess von Tiefkühlgemüse bei den Herstellern sind ebenfalls nachzulesen. Koordiniert wurde die Hamburger Studie vom Forschungskreis der Ernährungsindustrie in Bonn in enger Zusammenarbeit mit dem dti.
Die 40-seitige Broschüre mit Grafiken in
Farbe und Schwarzweiß finden Sie zum Download auf der
dti-Homepage.