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Schockfrostung: schnell und schonend
01.08.2007

Tiefkühlkost qualitativ besser als selbst einfrieren

Schockfrosten
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Im Sommer haben Obst und Gemüse Hochsaison. Wer einen eigenen Garten besitzt und nicht direkt alles verwendet, nutzt dann oft die Möglichkeit des Einfrierens. Aber bleiben Bohnen, Beeren und Co. aus der Eigenproduktion im Haushalt wirklich frisch? Was ist der Unterschied zwischen Tiefkühlkost aus dem Handel und den selbst eingefrorenen Lebensmitteln im Gefriergerät zu Hause?

Beim industriellen Schockfrosten – wie es die Tiefkühlhersteller einsetzen – werden die Lebensmittel schnell bei Temperaturen von unter minus 30 Grad Celsius eingefroren. Die Zellflüssigkeit bildet bei diesem schnellen Verfahren nur sehr kleine Eiskristalle, welche die empfindlichen Zellstrukturen der Produkte nicht beschädigen können. Vitamine, Mineralien, wichtige Inhaltsstoffe, Geschmack und die Saftigkeit bleiben optimal erhalten.

Dies kann Einfrieren in einem Tiefkühlgerät zu Hause nicht leisten. Hier bilden sich langsam wachsende und deshalb große Eiskristalle. Zellwände können aufbrechen und Zellstrukturen zerstört werden. Qualitätsverlust ist die Folge. Beim Auftauen verliert beispielsweise das Obst viel Saft und Bohnen können strohig schmecken. Vitamine und natürliche Aromen werden schneller abgebaut.

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