Tiefkühlpizza: Für immer mehr Verbraucher eine runde Sache
01.09.2008
Jeder Bundesbürger verspeist neun Pizzas pro Jahr
Tiefkühlpizzas verzeichnen eine wahre Erfolgsgeschichte. Der
Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland stieg im vergangenen Jahr auf neun Pizzas. Damit verspeiste jeder Bundesbürger statistisch gesehen alle sechs Wochen eine
Pizza aus der Tiefkühlung. Anfang der neunziger Jahre waren es gerade mal drei Pizzas, die im Durchschnitt verzehrt wurden. Auf das Jahr gerechnet stand damit vor über 15 Jahren nur alle vier Monate eine Pizza auf dem täglichen Speiseplan. Der
Gesamtverbrauch lag 2007 bei rund 252.600 Tonnen und lag damit dreimal so hoch im Vergleich zu 1992. Dies ergab eine Markterhebung des
Deutschen Tiefkühlinstitutes in Köln.
Mit 94 Prozent ging der Löwenanteil verkaufter Tiefkühlpizzas 2007 in den Lebensmittelhandel, einschließlich Discounter und die Heimdienste. Dort kauften die Privatverbraucher knapp 238.000 Tonnen. Die einzelnen Bereiche im
Außer-Haus-Markt wie Betriebsverpflegung, soziale Einrichtungen und Krankenhäuser servierten gut 14.600 Tonnen Pizza aus der Tiefkühlung. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Mehrverbrauch von Tiefkühlpizza insgesamt um 3,2 Prozent. Damit zählen die Pizzas zu den erfolgreichsten Produkten im gesamten Tiefkühlsortiment.
Pizza grenzenlos
Als Klassiker und unangefochtener Favorit unter den Pizzasorten gilt hierzulande die Salami. Zwischenzeitlich sind in der mittlerweile fast 40-jährigen
Geschichte der Tiefkühlpizza in Deutschland jede Menge andere Sorten mit den unterschiedlichsten Böden und Belägen für jeden
Geschmack hinzugekommen. Durch Pizzas in Bio-
Qualität und vegetarischen Varianten wurden laut Tiefkühlinstitut in jüngster Zeit neue Käuferschichten erschlossen, die auch zum Mehrverbrauch beigetragen haben.
Die
Herstellung einer Tiefkühlpizza ist vergleichbar mit den einzelnen Zubereitungsschritten in der Pizzeria um die Ecke. Der entscheidende Unterschied bei den Pizzaproduzenten ist jedoch die kontinuierliche Qualitätskontrolle an allen Schnittstellen der
Tiefkühlkette sowie die
Schockfrostung bei bis zu minus 40 Grad Celsius. Bei diesen tiefen Temperaturen bleibt die Ausgangsqualität der Produkte bestens erhalten. Das Ergebnis sind
tiefkühlfrische Pizzas, die auch über einen längeren Zeitraum optimalen Geschmack und Genuss bieten.
Verbrauch von Tiefkühlpizza 1992 bis 2007 in Deutschland
| Jahr |
Lebensmittelhandel
(in Tonnen) |
Außer-Haus-Markt
(in Tonnen) |
Insgesamt
(in Tonnen) |
Pro-Kopf-Verbrauch
(in Stück) |
| 1992 |
83.238 |
3.800 |
87.038 |
3 |
| 1995 |
103.200 |
3.900 |
107.100 |
4 |
| 1997 |
124.929 |
8.400 |
133.329 |
5 |
| 2001 |
159.571 |
10.690 |
170.261 |
6 |
| 2004 |
221.615 |
12.338 |
233.953 |
8 |
| 2007 |
237.979 |
14.609 |
252.588 |
9 |
Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.
Verwandte Artikel: