Speisekarten blieben ohne Tiefkühlkost dürftig
18.12.2008
Profi-Köche schätzen tiefkühlfrisches Angebot
Die Essensauswahl auf Deutschlands Speisekarten wäre ohne
Tiefkühlkost ziemlich mager. „Tiefgekühlte Zutaten ermöglichen mir ein vielfältiges Speisenangebot“: Dieser Aussage stimmen die Chefköche in Hotels und Restaurants uneingeschränkt zu. Das hundertprozentige Bekenntnis zu Tiefkühlkost betrifft die gesamte Speisekarte von der Vorspeise über das Hauptgericht bis hin zum Dessert, so ein weiteres Ergebnis einer Branchenumfrage der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitung.
Bei den Beilagen ist besonders der Tiefkühlklassiker Pommes frites beliebt. Über 85 Prozent der Befragten setzen die Kartoffelstäbchen auf die Speisekarte. Weitere Beilagen auf Kartoffelbasis, wie Kroketten oder Bratkartoffeln, werden von fast 60 Prozent tiefgekühlt eingesetzt. Auch
Tiefkühlgemüse ist aus der Gastronomie nicht mehr wegzudenken. 71 Prozent wollen auf das
erntefrische Angebot nicht verzichten.
Beim Hauptgericht stehen insbesondere Fischgerichte hoch im Kurs: 42 Prozent der Chefköche vertrauen der
Qualität und der Fangfrische von Tiefkühlfisch. Ebenfalls bei Desserts und
Backwaren läuft ohne Tiefkühlkost – fast – nichts. Backfrische Kuchen und Torten gehören neben Brötchen aus der Tiefkühlung für über 42 Prozent zu einer Selbstverständlichkeit in der Profi-Küche.
Die hohe Akzeptanz von Tiefkühlkost in der Gastronomie spiegelt sich ebenfalls in der steigenden Nachfrage wider. Nach Markterhebungen des
Deutschen Tiefkühlinstitutes liegt der
Absatz tiefgekühlter Lebensmittel im
Außer-Haus-Markt bei über 1,42 Millionen Tonnen und somit 37 Prozent höher als noch vor zehn Jahren.
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