Mit Tiefkühlgemüse entscheiden sich die Verbraucher für den wichtigen Frische-Vorteil – zu jeder Saison und Jahreszeit. Laut Institut Fresenius, Taunusstein, ermöglicht das Tiefgefrieren eine „schonende Konservierung bei bestmöglicher Erhaltung von Nährwert und Geschmack.“ Mehr noch: „Der Zusatz von chemischen Konservierungsstoffen“ zur Haltbarmachung nicht „erforderlich.“
Die Hersteller von tiefgekühlten Lebensmitteln haben sich selbst strenge Qualitätskriterien gesetzt. Entscheidende Faktoren sind einwandfreie Ausgangsware, Ernte zum günstigsten Reifezeitpunkt und Verarbeitung innerhalb weniger Stunden. Hinzu kommt das Schockfrosten bei extrem tiefen Temperaturen. Dabei wird der größte Teil der Zellflüssigkeit in den Tiefkühlprodukten so schnell eingefroren, dass sich nur sehr kleine Eiskristalle bilden. Mit Hilfe dieser modernen Gefrierverfahren wird verhindert, dass das Zellgewebe nachhaltig verändert und zerstört wird: Aussehen, Vitamine und Nährstoffe bleiben optimal erhalten.
Der richtige Umgang mit Tiefkühlgemüse im Haushalt entscheidet darüber, ob die Qualität auch während der Zubereitung weiter gesichert ist. Tipps liefert das Deutsche Tiefkühlinstitut:
Tiefgekühltes Gemüse ohne vorheriges An- oder Auftauen zubereiten. Nur so können Nährstoffverluste vermieden werden.
Um möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe zu bewahren, ist möglichst kurz, dafür aber heiß, zu garen.
Geeignete Garmethoden sind Dünsten (mit wenig Wasser) oder die Zubereitung in der Mikrowelle.
Spezielle Zubereitungshinweise sind auf den Verpackungen zu finden.
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