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"Schütteltest" schadet Tiefkühlqualität

Viele Verbraucher glauben: Klappern Tiefkühlprodukte in der Verpackung, dann stimmt die Qualität. Auf der anderen Seite: Hört man kein Geräusch, ist die Tiefkühlkette unterbrochen. Das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti), Köln, räumt mit diesem Irrglauben auf: Keineswegs ist der sogenannte „Schütteltest“ ein Zeichen dafür, dass das Produkt bereits einmal aufgetaut war. Denn Eiskristalle können sich auch bei Temperaturen von mindestens minus 18° Celsius und kälter bilden und somit zu einem Aneinanderhaften der Produkte führen.
Mehr noch: Wer Tiefkühlprodukte schüttelt, riskiert sogar, dass die Qualität der Lebensmittel leidet. Brokkoli-Röschen können auseinander brechen, die Panade kann abbröckeln oder Erbsen platzen an den Zellwänden. Deshalb rät das dti: Hände weg vom Schütteltest!

Worauf können die Verbraucher beim Einkauf von Tiefkühlkost achten? Das Tiefkühlinstitut gibt Hinweise:

  • Die Tiefkühlgeräte sollten generell einen gepflegten, übersichtlichen Eindruck machen.
  • Stimmt die Temperatur von mindestens minus 18° Celsius? Die Temperaturanzeige der Geräte gibt Auskunft.
  • Tiefgekühlte Lebensmittel sollten unterhalb der Stapelmarke gelagert sein. Oberhalb der Markierung findet keine Kühlung statt.
  • Beschädigte Verpackungen gehören nicht in die Verkaufsgeräte.

Bei eventuellen Beanstandungen empfiehlt das dti, den zuständigen Mitarbeiter für die Tiefkühlabteilung im Geschäft zu informieren. Diese sind Ansprechpartner und Berater der Kunden und für konstruktive Kritik dankbar.

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