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Stromsparend Tiefgefrieren

Mit eiskalten Tipps den Geldbeutel schonen

Energie ist teuer. Die Stromkosten im Haushalt können schnell steigen. Der bewusste Umgang mit Energie in den eigenen vier Wänden lohnt sich also und schont den Geldbeutel. Gefriergeräte müssen kontinuierlich mit Strom versorgt werden, da sonst die Qualität der tiefgekühlten Lebensmittel nicht erhalten bleiben kann. Das Deutsche Tiefkühlinstitut gibt Tipps, wie und wo beim Tiefgefrieren Strom gespart werden kann:

Minus 18 Grad Celsius einhalten:
Die optimale Temperatur zur langfristigen Aufbewahrung von Tiefkühlkost ist minus 18 Grad Celsius. Das auf der Packung angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf Basis einer durchgehenden Lagerung bei dieser Temperatur von den Tiefkühlkostherstellern berechnet. Kältere Minusgrade erhöhen nur den Stromverbrauch. Wärmere Temperaturen verkürzen die Mindesthaltbarkeitszeit. Zudem kann die tiefkühlfrische Qualität der Lebensmittel leiden.

Regelmäßig abtauen und reinigen:
Haben sich Eisschichten von mehr als einem halben Zentimeter gebildet, geht massiv Energie verloren. Deshalb sollte das Geräte regelmäßig abgetaut und gereinigt werden. Am besten im Winter, wenn die Umgebungstemperatur nicht zu hoch ist. Einige Stunden vor dem Abtauen kann durch Einschalten von „Super“ eine Kältereserve in den Lebensmitteln geschaffen werden. Dann das Gerät ausschalten und das Gefriergut dicht gestapelt kühl lagern, beispielsweise in Zeitungspapier eingeschlagen. Loser Reif kann mit einem Schaber entfernt werden. Niemals sollten scharfkantige Gegenstände zum Kratzen benutzt werden. Eine Schüssel mit heißem Wasser taut übrige Vereisungen auf. Vor dem Wiedereinschalten des Gerätes die Flächen trockenreiben, die Superschaltung einstellen und die Lebensmittel wieder einsortieren. Bei Gefriergeräten mit „Frost-Free-System“ erfolgt die Kühlung durch Zwangsumluft (Ventilator). Die Verdampfer werden automatisch abgetaut.

Ordnung halten:
Wer Ordnung im Gefriergerät schafft, behält den Überblick. Denn bei jedem Öffnen des Gefriergeräts geht Kälte verloren. Lange Suchaktionen bei offener Tür sollten deshalb vermieden werden. Je länger diese dauern, umso mehr warme Luft strömt hinein, die anschließend wieder abgekühlt werden muss.

Energieeffizienz beim Neukauf beachten:
Schon beim Neukauf eines Gefriergeräts sollte auf einen niedrigen Energieverbrauch geachtet werden. Der Stromverbrauch ist in sieben Energieeffizienzklassen eingeteilt: A steht für niedrigen und G für hohen Verbrauch. Das bunte Energielabel ist gut sichtbar auf jedem Gerät angebracht.

Den richtigen Aufstellort wählen:
Der optimale Standort für das Gefriergerät sind trockene, gut belüftbare und nicht zu warme, aber auch nicht zu kalte Räume. Direkt neben der Heizung, dem Herd und Backofen oder in der Sonne haben die Geräte nichts zu suchen, da dadurch der Stromverbrauch unnötig in die Höhe getrieben wird. Eiskalte Umgebungstemperaturen sind ebenfalls zu vermeiden, da eventuell die Kälteaggregate nicht ausreichend arbeiten und der Tauwasserablauf nicht richtig funktioniert.

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