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Qualitätskontrollen bei Tiefkühlherstellern

Lebensmittel sollen vor allem gut schmecken. Für diese Eigenschaft eines Produktes würden 64 Prozent der deutschen Verbraucher sogar mehr bezahlen. Und: Die Lebensmittel sollen zudem gesund sein. Der „hohe Vitamingehalt“ und „gutes Aussehen“ sind für 47 Prozent weitere entscheidende Argumente für den tieferen Griff in den Geldbeutel, so die Ergebnisse einer Umfrage der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) in Bonn.

Tiefkühlkost bietet Genuss und optimale Qualität. Die strengen Überprüfungen von Geschmack und Nährwert sind zwei Hauptsäulen, die bei den Tiefkühlherstellern zum Standardprogramm der Qualitätskontrolle zählen. Ein engmaschiges System in den einzelnen Produktionsschritten garantiert, dass die hohe Ausgangsqualität der Lebensmittel aus der Tiefkühlung von den Herstellern bis zu den Verbrauchern erhalten bleibt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Die lückenlose Qualitätssicherung startet bereits bei der Auswahl der Rohstoffe. So beginnt die Produktionsplanung, beispielsweise von Gemüse und Obst aus der Tiefkühlung, schon beim Anbau der pflanzlichen Produkte. Tiefkühlunternehmen arbeiten eng mit der Landwirtschaft zusammen, um einen optimalen Ernteerfolg zu erzielen. Gemeinsam mit den Vertragsbauern werden unter anderem Sortenwahl, Anbaubedingungen und Erntezeitpunkt abgestimmt.

Auch bei Fleisch aus der Kälte gelten die strikten Regeln des Qualitätsmanagements. Aufzucht, Futter, hygienische Schlachtung, Transport und Lagerung: Jeder einzelne Schritt bei der Fleischverarbeitung wird firmenintern, aber auch von unabhängigen externen Fachleuten, ständig kontrolliert.

Hohe Anforderungen stellen auch die Hersteller von kompletten Tiefkühlmahlzeiten, wie beispielsweise die Pizzaproduzenten, an ihre Lieferanten. Diese werden nur dann ausgewählt, wenn sie dauerhaft qualitativ hochwertige Zutaten liefern können.

Die Wareneingangskontrollen gehören zum Herzstück der Qualitätssicherung. Hier werden die Rohstoffe immer wieder sensorisch auf Aussehen, Geschmack und Geruch überprüft. Mikrobiologische und chemische Untersuchungen in den Labors schließen sich an. Nur wenn die Rohwaren alle Prüfkriterien mit Bestnote erfüllen, werden sie in der Produktion eingesetzt.

Produktangepasste Herstellung
Eine schonende Verarbeitung der Lebensmittel ist ein weiterer wichtiger Qualitätsfaktor. Deshalb steht für Tiefkühlunternehmen fest: Ob beim Reinigen und Blanchieren des Gemüses oder beim Schockgefrieren in den unterschiedlichen Frosteranlagen: Maschinen und Anlagen werden dem Produkt angepasst, nicht umgekehrt. So lautet die hohe Maxime der Tiefkühlunternehmen.

Lückenlose Tiefkühlkette
Ständige Temperaturkontrollen sind ein weiterer Baustein der Qualitätssicherung - ob bei der Verarbeitung, Verpackung, Lagerung oder dem Transport: Die lückenlose Einhaltung der Tiefkühlkette ist der Garant, dass die Top-Qualität von Tiefkühlkost erhalten bleibt. Der Gesetzgeber schreibt eine Produkttemperatur von mindestens minus 18 Grad Celsius vor.

Verbraucher können dazu beitragen, dass die Frische und Qualität tiefgekühlter Lebensmittel sowohl beim Einkauf als auch bei der Lagerung zu Hause erhalten bleiben.

Tipps dazu liefern die Experten des Deutschen Tiefkühlinstitutes:
  • Beim Einkauf von Tiefkühlkost sollte die Tiefkühlkette möglichst nicht oder nur kurz unterbrochen werden.
  • Tiefkühlware sollte erst am Ende des Einkaufs im Geschäft in den Korb oder Einkaufswagen gelegt werden.
  • Zum Transport von Lebensmitteln aus der Tiefkühlung eignen sich besonders die praktischen und wiederverwendbaren Isoliertaschen oder Klappboxen.
  • Dicht aneinander gelegte Tiefkühlpackungen bieten zusätzlichen Kälteschutz.
  • Tiefgekühlte Ware sollte als Erstes zu Hause ins Gefriergerät oder Sternefach des Kühlschranks gelegt werden. Auf den Tiefkühlpackungen stehen Empfehlungen für die Aufbewahrungsmöglichkeiten: im Gefriergerät und Drei-Sterne-Fach bei minus 18 Grad Celsius, im Zwei-Sternefach bei minus 12 Grad Celsius sowie im Ein-Sternefach bei minus 6 Grad Celsius.


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