Aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus

dti

Unternehmen finden hier aktuelle Informationen und Hinweise zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (Stand vom 13. April 2021). Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und erweitert.

  • Allgemeine Informationen:



    Das Bundesministerium für Gesundheit bietet tagesaktuelle Einschätzungen zur Lage.

    Das Virus wird laut dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) grundsätzlich über Tröpfchen in der Luft übertragen. Es gibt nach wie vor keine Indizien dafür, dass das Virus über kontaminierte Lebensmittel übertragen werden kann. Den aktuellen Sachstand des BfR können Sie hier abrufen.

    Weitere wissenschaftliche Hinweise zu Übertragungswegen und Verlauf, die bisher bekannt sind, hat das Robert-Koch-Institut hier gesammelt.

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt hier Informationen zum Infektionsschutz in mehreren Sprachen zur Verfügung.

    Eine aktuelle Übersicht, über die globale Entwicklung bietet die John-Hopkins-Universität mit allen weltweit dokumentierten Fällen.

    Auf der Seite der Bundesregierung finden Sie eine umfassende Übersicht zum neuartigen Coronavirus, Telefonnummern von Ansprechpartnern, Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Unternehmen, Erkrankte, Hochrisikogruppen und aktuell geltende Verordnungen sowie Hinweise zu weiterführenden Informationen.
  • Bund-Länder-Beschlüsse:



  • Corona-Tests:


    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die ersten Sonderzulassungen nach §11 Absatz 1 Medizinproduktegesetz (MPG) von Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2 erteilt. Eine Liste der zugelassenen Tests finden Sie hier. Die Liste wird kontinuierlich aktualisiert und beinhaltet die entsprechenden Tests zur professionellen Anwendung, die sich nach aktueller Kenntnis des BfArM in Deutschland in Verkehr befinden und laut den Herstellerangaben die jeweils aktuellen durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Abstimmung mit der Robert Koch-Institut (RKI) festgelegten Mindestkriterien für Antigen-Tests erfüllen. Bei allen Tests müssen die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen werden. Zudem ist zu beachten, dass die Selbsttests gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate haben. Daher sollte nach jedem positiven Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.
  • Übertragung durch Lebensmittel:



    Die Übertragung des Virus über Lebensmittel gilt derzeit als ausgeschlossen!

    Die European Food Safety Authority (EFSA) fasst die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Infizierung und Übertragung des Virus hier zusammen. Es ist bis jetzt kein einziger Fall bekannt, bei dem sich eine Person über ein zu sich genommenes Lebensmittel mit dem Coronavirus infiziert hat. Auch bereits bekannte, mit dem Coronvirus verwandte Viren, wurden nicht über Nahrungsmittel übertragen.

    Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine Infektion über Lebensmittel unwahrscheinlich, da das Virus über Tröpfchen in der Luft in die Atemwege gelangt und das neuartige Coronavirus eine relative geringe Umweltstabilität besitzt. Die Bundesbehörde fasst hier zusammen, warum ein Übertragung über kontaminierte Lebensmittel und andere importierte Waren derzeit ausgeschlossen werden kann.

    Die WHO hat eine Leitlinie für den Umgang mit der Pandemie in Lebensmittelunternehmen veröffentlicht. Darin weißt die WHO explizit darauf hin, dass eine Infektion mit dem Virus über Lebensmittel sehr unwahrscheinlich ist.

  • Informationen zur Definition Kritischer Infrastrukturen:


    Das BMEL hat Leitlinien zur Definition Kritischer Infrastrukturen veröffentlicht. Darin wird die gesamte Lebensmittelindustrie entlang der Wertschöpfungkette inklusive Zulieferer als kritische Infrastruktur gezählt.

    Eine Übersicht über alle zur kritischen Infrastruktur zählenden Dienstleistungen finden Sie hier.

  • Informationen zur betrieblichen Pandemieplanung:



    Hier gilt es, engen Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen. Das Robert-Koch-Institut hat ein Tool entwickelt, um die lokale Gesundheitsbehörden zu finden.

    Die Laborgruppe Eurofin hat einen Leitfaden zur Pandemieabwehr speziell für Unternehmen in der Lebensmittelproduktion veröffentlicht. Darin zusammengefasst sind Handlungsempfehlungen zum Gesundheitsmonitoring der Mitarbeiter, zur Erstellung von Schulungsunterlagen, zur Vorgehensweise im Betrieb – Prozessablauf zum Beispiel im Bezug auf Warenlieferungen etc. und weitere wichtige Hinweise für allgemeine Abläufe. Den Leitfaden finden Sie hier.

    Hinweise zur betrieblichen Pandemieplanung finden Sie im "Handbuch Betriebliche Pandemieplanung" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK). Darauf basierend hat das BBK zudem "Handlungsempfehlungen für Betreiber Kritischer Infrastrukturen" veröffentlicht. Die Empfehlungen umfassen Hinweise zum Schutz des Personals, den Umgang mit Personalengpässen, Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten sowie eine Einschätzung der Cybersicherheitslage.

    Das Robert-Koch-Institut hat im Jahr 2017 einen Pandemieplan veröffentlicht. Relevant für Unternehmen ist das Kapital 8 „Pandemieplanung in Unternehmen, Verwaltung und anderen nicht medizinischen Bereichen". Für Unternehmen der kritischen Infrastrukturen, bei denen akuter Personalmangel herrscht und Mitarbeiter ggf. Kontaktpersonen infizierter Personen waren sowie im Rahmen der betrieblichen Pandemieplanung Vorkehrungen getroffen wurden, hat das RKI zudem einen Leitfaden entwickelt, wie in diesem besonderen Fall in Absprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörden, der Betriebsleitung und dem betriebsärztlichen Dienst vorzugehen ist, um das Aufrechterhalten des Betriebes zu gewährleisten.
  • Informationen zu Corona-Hilfen:



    Das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) informiert auf seiner Seite über Unterstützung für Unternehmen und stellt eine Übersicht über telefonische Auskunft für Unternehmen bereit. Informationen zu Sofortmaßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen finden Sie hier.

    Informationen zu Krediten für Unternehmen finden Sie auf der Seite der KfW. Kompakte Informationen zu Coronahlfen hat das BMWi hier übersichtlich zusammengefasst.

    Eine Übersicht über finanzielle Hilfen, die Unternehmen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Anspruch nehmen können, hat die Kanzlei WBS hier aufgelistet. Dort finden Sie Informationen zu Krediten und Bürgschaften, Steuerlichen Erleichterungen, Insolvenzantragspflichtaussetzungen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Bei der Beantragung einiger Soforthilfen für Unternehmen und Selbstständige müssen Sie Ihre Branchenzuordnung gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) angeben. DeStatis hat hier veröffentlicht, wo die Informationen gefunden werden können.

    Kurzarbeitergeld können Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit beantragen. Dort finden Sie auch weitere grundsätzliche Informationen zum Kurzarbeitergeld. Wichtige Fragen zur Qualifikation und zur Kurzarbeit beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier.

  • Arbeitsrechtliche Hinweise:



    Der Bund der Arbeitgeber (BDA) hat Anfang März 2020 praktische Hinweise zu arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie veröffentlicht.

    Die Anwaltskanzlei Zenk Rechtsanwälte hat ein Papier zu rechtlichen Handlungsmöglichkeiten und Handlungspflichten für Unternehmen herausgegeben. Das Dokument können Sie hier herunterladen.

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bietet eine kompakte Übersicht über Fragen und Antworten, die sich für Arbeitnehmer zum Coronavirus stellen.

    Auf den Seiten der Regierungspräsidien Baden-Württemberg finden Sie ausführliche Hinweise zur Beschäftigung schwangerer Frauen im Bezug auf die Ansteckungsgefahr mit COVID-19.
  • Steuererleichterungen:


    Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Ein FAQ zu den Maßnahmen finden Sie hier.


  • Auswirkungen auf IFS-Audits:


    Der IFS hat eine Stellungnahme zur Situation des Coronavirus und IFS-Zertifikaten veröffentlicht. Darin werden Strategie und Maßnahmen erläutert, falls aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen lokaler Regierungen keine Audits durchgeführt werden können und IFS-Zertifikate ihre Gültigkeit verlieren. der IFS hat entschieden, keine allgemeine Gültigkeit für Zertifikate zu gewähren, die ablaufen und gibt nun Hinweise für betroffene Unternehmen.

    Der IFS hat Remote Surveillance Checks erarbeitet, die von Unternehmen genutzt werden können, deren geplante Audits aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können.

Weitere Informationen nur für Mitglieder finden Sie hier.