Aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus

dti

Liebe dti-Mitglieder,

hier finden Sie aktuelle Informationen und Hinweise zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 für Unternehmen (Stand vom 15. Oktober 2020). Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und erweitert.

  • Allgemeine Informationen:



    Das Bundesministerium für Gesundheit bietet tagesaktuelle Einschätzungen zur Lage.

    Das Virus wird laut dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) grundsätzlich über Tröpfchen in der Luft übertragen. Es gibt nach wie vor keine Indizien dafür, dass das Virus über kontaminierte Lebensmittel übertragen werden kann. Den aktuellen Sachstand des BfR können Sie hier abrufen.

    Weitere wissenschaftliche Hinweise zu Übertragungswegen und Verlauf, die bisher bekannt sind, hat das Robert-Koch-Institut hier gesammelt.

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt hier Informationen zum Infektionsschutz in mehreren Sprachen zur Verfügung.

    Eine aktuelle Übersicht, über die globale Entwicklung bietet die John-Hopkins-Universität mit allen weltweit dokumentierten Fällen.

    Auf der Seite der Bundesregierung finden Sie eine umfassende Übersicht zum neuartigen Coronavirus, Telefonnummern von Ansprechpartnern, Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Unternehmen, Erkrankte, Hochrisikogruppen und aktuell geltende Verordnungen sowie Hinweise zu weiterführenden Informationen.
  • Politische Dokumente zur strategischen Eindämmung der Pandemie:



    Die Helmholtz-Initiative hat eine Stellungnahme "Systemische Epidemiologische Analyse der COVID-19-Epidemie" veröffentlicht. Die Ausführungen sollen die anstehenden Entscheidungen zur Beibehaltung, Verstärkung oder Abschwächung von kontaktbeschränkenden Maßnahmen in Deutschland aus einer relevanten fachlichen Perspektive unterstützen. Leitend ist dabei das übergeordnete Ziel, den sukzessiven Ausstieg aus den Kontaktbeschränkungen zu erreichen, ohne die erreichten Zwischenziele zu gefährden und ohne die Kontrolle über das Virus zu verlieren.

    Dazu finden Sie hier auch die Empfehlungen der Leopoldina Nationalen Akademie der Wissenschaften zur Lockerung der Maßnahmen in den kommenden Wochen und Monaten.

    Auch der Expertenrat Corona der Landesregierung NRW hat einen Fahrplan vorgelegt, welche Maßnahmen weiterhin ergriffen werden sollten, um in die "verantwortungsvolle Normalität" während der Corona-Pandemie überzugehen.

    Alle Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie hier. Dort werden die Arbeitsaufteilung zwischen Bund und Ländern, Maßnahmen zur sozialen Sicherung, zu Reisen, für Unternehmen und die Arbeit auf europäischer Ebene dargelegt.

    Die EU-Kommission hat einen europäischen Fahrplan vorgelegt, wie die Shut-Down-Maßnahmen sukzessive und koordiniert aufgehoben werden sollen. Den Fahrplan finden Sie auf der Seite der Kommission.

    Der Rat der Europäischen Union hat am 13. Oktober 2020 eine Empfehlung zur Koordination der europäischen Freizügigkeit in der Corona-Pandemie verabschiedet. Die Informationen finden Sie hier.

  • Übertragung durch Lebensmittel:



    Die Übertragung des Virus über Lebensmittel gilt derzeit als ausgeschlossen!

    Die European Food Safety Authority (EFSA) fasst die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Infizierung und Übertragung des Virus hier zusammen. Es ist bis jetzt kein einziger Fall bekannt, bei dem sich eine Person über ein zu sich genommenes Lebensmittel mit dem Coronavirus infiziert hat. Auch bereits bekannte, mit dem Coronvirus verwandte Viren, wurden nicht über Nahrungsmittel übertragen.

    Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine Infektion über Lebensmittel unwahrscheinlich, da das Virus über Tröpfchen in der Luft in die Atemwege gelangt und das neuartige Coronavirus eine relative geringe Umweltstabilität besitzt. Die Bundesbehörde fasst hier zusammen, warum ein Übertragung über kontaminierte Lebensmittel und andere importierte Waren derzeit ausgeschlossen werden kann.

    Die WHO hat eine Leitlinie für den Umgang mit der Pandemie in Lebensmittelunternehmen veröffentlicht. Darin weißt die WHO explizit darauf hin, dass eine Infektion mit dem Virus über Lebensmittel sehr unwahrscheinlich ist.

  • Informationen zur Definition Kritischer Infrastrukturen:


    Das BMEL hat Leitilinien zur Definition Kritischer Infrastrukturen veröffentlicht. Darin wird die gesamte Lebensmittelindustrie entlang der Wertschöpfungkette inklusive Zulieferer als kritische Infrastruktur gezählt.

    Eine Übersicht über alle zur kritischen Infrastruktur zählenden Dienstleistungen finden Sie hier.

  • Informationen zur betrieblichen Pandemieplanung:



    Hier gilt es, engen Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen. Das Robert-Koch-Institut hat ein Tool entwickelt, um die lokale Gesundheitsbehörden zu finden.

    Die Laborgruppe Eurofin hat einen Leitfaden zur Pandemieabwehr speziell für Unternehmen in der Lebensmittelproduktion veröffentlicht. Darin zusammengefasst sind Handlungsempfehlungen zum Gesundheitsmonitoring der Mitarbeiter, zur Erstellung von Schulungsunterlagen, zur Vorgehensweise im Betrieb – Prozessablauf zum Beispiel im Bezug auf Warenlieferungen etc. und weitere wichtige Hinweise für allgemeine Abläufe. Den Leitfaden finden Sie hier.

    Hinweise zur betrieblichen Pandemieplanung finden Sie im "Handbuch Betriebliche Pandemieplanung" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK). Darauf basierend hat das BBK zudem "Handlungsempfehlungen für Betreiber Kritischer Infrastrukturen" veröffentlicht. Die Empfehlungen umfassen Hinweise zum Schutz des Personals, den Umgang mit Personalengpässen, Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten sowie eine Einschätzung der Cybersicherheitslage.

    Das Robert-Koch-Institut hat im Jahr 2017 einen Pandemieplan veröffentlicht. Relevant für Unternehmen ist das Kapital 8 „Pandemieplanung in Unternehmen, Verwaltung und anderen nicht medizinischen Bereichen". Für Unternehmen der kritischen Infrastrukturen, bei denen akuter Personalmangel herrscht und Mitarbeiter ggf. Kontaktpersonen infizierter Personen waren sowie im Rahmen der betrieblichen Pandemieplanung Vorkehrungen getroffen wurden, hat das RKI zudem einen Leitfaden entwickelt, wie in diesem besonderen Fall in Absprache mit der zuständigen Gesundheitsbehörden, der Betriebsleitung und dem betriebsärztlichen Dienst vorzugehen ist, um das Aufrechterhalten des Betriebes zu gewährleisten.
  • Informationen zu Corona-Hilfen:


    Das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) informiert auf seiner Seite über Unterstützung für Unternehmen und stellt eine Übersicht über telefonische Auskunft für Unternehmen bereit. Informationen zu Sofortmaßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen finden Sie hier.

    Das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) und das Bundesministerium für Finanzen (BMF) haben ein Maßnahmenpaket vorgelegt, das die Auswirkungen des Coronavirus für Beschäftigte und Unternehmen abfedern soll. Das Paket sieht eine Flexibilisierung der Kurzarbeit, steuerliche Liquididätshilfen für Unternehmen sowie eine Lockerung der Bedingungen für KfW-Unternehmenskredite vor, für die unbegrenzte Mittel bereitgestellt werden. Informationen zu Krediten für Unternehmen finden Sie auf der Seite der KfW. Kompakte Informationen zu Coronahlfen hat das BMWi hier übersichtlich zusammengefasst.

    Neben der Bundesregierung bieten auch die Länder finanzielle Soforthilfen für Unternehmen an, die von den Auswirkungen der Corona-Krise finanziell betroffen sind. Eine kurze Zusammenfassung mit Fragen und Antorten zu den Corona-Soforthilfen der Länder und des Bundes finden Sie hier. Die FAQs können als Unterstützung bei der Beantragung dienen.

    Eine Übersicht über finanzielle Hilfen, die Unternehmen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie in Anspruch nehmen können, hat die Kanzlei WBS hier aufgelistet. Dort finden Sie Informationen zu Krediten und Bürgschaften, Steuerlichen Erleichterungen, Insolvenzantragspflichtaussetzungen, Kurzarbeitergeld und Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Bei der Beantragung einiger Soforthilfen für Unternehmen und Selbstständige müssen Sie Ihre Branchenzuordnung gemäß der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) angeben. DeStatis hat hier veröffentlicht, wo die Informationen gefunden werden können.

    Kurzarbeitergeld können Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit beantragen. Dort finden Sie auch weitere grundsätzliche Informationen zum Kurzarbeitergeld. Wichtige Fragen zur Qualifikation und zur Kurzarbeit beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hier.

  • Informationen für Unternehmen im Falle einer Infektion:


    Die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) informiert auf ihrer Seite ausführlich über Fragen, die sich für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus stellen, unter anderem wie bei einem Verdachtsfall im Unternehmen vorgegangen werden sollte. So sollte bei Symptomen umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden, das dann über weitere Maßnahmen entscheidet. In der Regel werden die betroffenen Personen zunächst zu Symptomen und Kontaktpersonen befragt, namentlich registriert und gegebenenfalls auf den Virus getestet. Auch betroffene Personen ohne Krankheitssymptome können angewiesen werden, sich in Heim-Quarantäne zu begeben.

    Die IHK München und Oberbayern informiert auf ihrer Seite, was Unternehmen tun sollten, die bereits erkrankte oder infizierte Mitarbeiter haben, wie mit Mitarbeitern in behördlich angeordneter Quarantäne oder nach der Rückkehr aus Risiko-Gebieten umgegangen werden soll. Zudem finden Sie Informationen zum Homeoffice in Zeiten von Corona und eine Auflistung wichtiger Schritte in der betrieblichen Pandemieplanung. Auch die IHK Köln gibt auf ihrer Seite wichtige Informationen für Betriebe, die sowohl durch Personalausfälle als auch Lieferengpässe vom Coronavirus betroffen sind.

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat Handlungsempfehlungen für Betreiber Kritischer Infrastrukturen veröffentlicht. Punkt 5 adressiert den Fall von behördlich erlassenen Zugangsbeschränkungen mit der Empfehlung frühzeitig Kontakt zu den zuständigen Behörde auf kommunaler Ebene aufzunehmen.

    Der BDA hat Handlungshinweise über Anwendungsfragen des Infektionsschutzgesetzes in der arbeitsrechtlichen Praxis zusammengetragen. Darin ist dargestellt, welche Maßnahmen nach IfSG ergriffen werden können und welche Entschädigungsansprüche betroffene Unternehmen geltend machen können.

  • Kindernotbetreuung für Beschäftigte in den Kritischen Infrastrukturen:


    Ebenfalls wichtig für Unternehmen der kritischen Infrastruktur ist die Möglichkeit der Notbetreuung von Kindern. Das wird je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich gehandhabt. Im Normalfall müssen alle erziehungsberechtigten Elternteile in der kritischen Infrastruktur tätig sein und der Arbeitgeber muss schriftlich bestätigen, dass die Anwesenheit vor Ort unbedingt erforderlich ist, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Weitere Informationen zur Notbetreuung finden Sie auf den Internetseiten der Landesministerien oder den zuständigen Kommunen.

  • Arbeitsrechtliche Hinweise:



    Der Bund der Arbeitgeber (BDA) hat Anfang März praktische Hinweise zu arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie veröffentlicht.

    Die Anwaltskanzlei Zenk Rechtsanwälte hat ein Papier zu rechtlichen Handlungsmöglichkeiten und Handlungspflichten für Unternehmen herausgegeben. Das Dokument können Sie hier herunterladen.

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bietet eine kompakte Übersicht über Fragen und Antworten, die sich für Arbeitnehmer zum Coronavirus stellen.

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat eine Übersicht zu Ausnahmen vom Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen und vom Verbot von Sonntagsarbeit in den Ländern erstellt.

    Auf den Seiten der Regierungspräsidien Baden-Württemberg finden Sie ausführliche Hinweise zur Beschäftigung schwangerer Frauen im Bezug auf die Ansteckungsgefahr mit COVID-19.
  • Steuererleichterungen:


    Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Ein FAQ zu den Maßnahmen finden Sie hier.


  • Auswirkungen auf die Lieferketten:


    Der Artikel „Coronavirus und Vertragsrecht – was tun, wenn Lieferketten zusammenbrechen?“ von BB Betriebsberater erläutert rechtliche Hinweise zu drohenden Lieferverzögerungen und sich daraus ergebende Konsequenzen für Unternehmen. Den Artikel finden Sie hier.

    Auf der Seite der europäischen Kommission gibt es eine Übersicht, welche Maßnahmen die Mitgliedsstaaten ergriffen haben, die die europäische Mobilität beeinflussen bzw. Maßnahmen ergriffen wurden, um den Warenverkehr aufrechtzuerhalten.

    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur informiert auf seiner Webseite über die aktuellen Sonder- und Ausnahmeregelungen für den Gütertransport, die zur Aufrechterhaltung der Lieferketten beitragen sollen. Dazu gehören Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot und angepasste Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer.

  • Auswirkungen auf die Lebensmittelbranche:



    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Hotline für die Ernährungswirtschaft eingerichtet.

    Die dfv-Mediengruppe veröffentlicht ein wöchentliches Corona-Dossier mit den gebündelten Informationen zum Coronavirus aus allen Medienangeboten der Gruppe, u.a. der Lebensmittelzeitung, HORIZONT, Agragrzeitung und Food Service. Das erste Dossier finden Sie hier. Die Lebensmittelzeitung bietet inzwischen freien Zugang zu alle Inhalten auf der Webseite, die den Coronavirus betreffen.
  • Auswirkungen auf IFS-Audits:


    Der IFS hat eine Stellungnahme zur Situation des Coronavirus und IFS-Zertifikaten veröffentlicht. Darin werden Strategie und Maßnahmen erläutert, falls aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen lokaler Regierungen keine Audits durchgeführt werden können und IFS-Zertifikate ihre Gültigkeit verlieren. der IFS hat entschieden, keine allgemeine Gültigkeit für Zertifikate zu gewähren, die ablaufen und gibt nun Hinweise für betroffene Unternehmen.

    Der IFS hat Remote Surveillance Checks erarbeitet, die von Unternehmen genutzt werden können, deren geplante Audits aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden können.

Weitere Informationen nur für Mitglieder finden Sie hier.