Versorgung mit Tiefkühlkost ist sicher und bequem

dti

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) möchten wir Sie stets mit aktuellen Informationen versorgen (Stand vom 31. März).

Zur Sicherheit von Tiefkühlprodukten

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass es derzeit keine Fälle gibt, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel bekannt. COVID-19 wird nicht über Lebensmittel übertragen, sondern nur durch die Atemwege (Tröpfcheninfektion).
Gleiches gilt für den Kontakt mit kontaminierten Gegenständen wie beispielsweise auch Lebensmittelverpackungen. Laut BfR sind keine Berichte über Infektionen durch den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind zwar grundsätzlich durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber überhaupt nur für einen kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Weiterhin gibt es keine Hinweise zu Infektionsketten von Covid-19 durch den Verzehr von Lebensmitteln, dies gilt auch für tiefgekühlte Lebensmittel. Es ist bisher nur bekannt, dass die früheren Coronaviren SARS und MERS kälteunempfindlich sind und bei minus 20 Grad Celsius bis zu zwei Jahre im gefrorenen Status infektiös bleiben können. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden.

Die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln sollte grundsätzlich unbedingt beachtet werden: Dazu gehört in erster Linie, sich häufiger und gründlicher die Hände zu waschen. Dann muss man sich keine Sorgen machen, sich mit COVID-19 durch die Nahrung anzustecken.


Zur Verfügbarkeit von Tiefkühlprodukten

Es gibt in Deutschland keine Versorgungsengpässe mit Tiefkühlprodukten. Die Hersteller von Tiefkühlkost arbeiten hart daran, wie ihre Kollegen in der gesamten Lebensmittelindustrie und im Lebensmittelhandel, um die Kunden gut zu versorgen. Auch wenn ein Artikel vorübergehend nicht vorrätig sein kann, können Sie sicher sein, dass die Hersteller, Händler und Logistikpartner diese Lebensmittel so schnell wie möglich wieder in die Regale zurückbringen. Lebensmittel sind Teil der kritischen Infrastruktur unseres Landes und die Unternehmen haben alle Vorkehrungen getroffen, um sicherzustellen, dass der Betrieb fortgesetzt werden kann.

Immer mehr Menschen arbeiten gerade von zu Hause aus und die Kita- und Schulkinder werden in den nächsten Wochen vorrangig zu Hause betreut. Während der Arbeit im Home Office erleichtert Tiefkühlkost den Menschen die Zubereitung ihrer täglichen Mahlzeiten. Mit dem etablierten System der TK-Heimdienste und dem Essen-auf-Rädern bietet die Tiefkühlbranche gerade den Menschen, die jetzt nicht selbst einkaufen möchten oder können ein zuverlässiges Versorgungsangebot.

Die wichtigsten FAQs zum Umgang mit Lebensmitteln während der Coronavirus-Pandemie (COVID-19)

  • Ist eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Lebensmittel und Produkte z.B. im Supermarkt möglich?

    Nein, es gibt laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keine Hinweise über Infektionen durch den Kontakt mit trockenen Oberflächen. Dennoch ist es wichtig sich im Supermarkt an den Sicherheitsabstand zu anderen Personen zu halten, um eine Tröpfcheninfektion zu vermeiden. Auch sollte darauf geachtet werden sich während des Einkaufs nicht ins Gesicht zu fassen und nach dem Einkaufen zu Hause als Erstes die Hände gründlich zu waschen.

    Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren verunreinigt wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Verunreinigung wahrscheinlich.
  • Kann man sich beim Verzehren von Lebensmitteln/ Tiefkühlkost anstecken?

    Die Übertragung des neuartigen Coronavirus über Lebensmittel, insbesondere Tiefkühlkost gilt als ausgeschlossen! Laut BfR ist eine Infektion über Lebensmittel unwahrscheinlich, da der Virus über Tröpfchen in der Luft (husten, niesen oder sprechen) in die Atemwege gelangt. Es ist bis jetzt kein einziger Fall bekannt, bei dem sich eine Person beim Verzehren von Lebensmitteln mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat. Auch bereits bekannte, mit dem neuartigen Coronavirus verwandte Viren wurden nicht über Nahrungsmittel übertragen.

    Es ist bisher nur bekannt, dass die früheren Coronaviren SARS und MERS kälteunempfindlich sind und bei minus 20 Grad Celsius bis zu zwei Jahre im gefrorenen Status infektiös bleiben können.

  • Was ist bei Zubereitung von Lebensmitteln zu beachten?

    Bei der Zubereitung sollte man immer und gerade in dieser Zeit die allgemeinen Hygieneregeln beachten:

    • Hände gründlich waschen, auch nach jedem Kontakt mit rohen Lebensmitteln
    • Vermeiden, sich ins Gesicht zu fassen
    • Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich unter fließendem Wasser abwaschen
    • rohe und gegarte Lebensmittel stets getrennt voneinander zubereiten und nie dieselben Küchenutensilien verwenden
    • für das Schneiden von Fleisch und Geflügel ein Schneidebrett verwenden und ein anderes für Obst und Gemüse
    • Lebensmittel ausreichend erhitzen (mindestens 70 °C für zwei Minuten, falls möglich die Temperatur mit einem Fleischthermometer überprüfen)


    Weitere Informationen und Tipps zu Küchenhygiene gibt es hier:
    https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf

  • Welche Maßnahmen wenden Lieferdienste und Heimdienste an, um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden?

    Lieferdienste und Heimdienste haben im Zuge der Corona-Pandemie ihre Maßnahmen entsprechend angepasst. So ist es möglich kontakt- und bargeldlos zu bezahlen und die Annahme der Ware beispielsweise auf Wunsch vor die Tür gestellt zu bekommen. Kann eine persönliche Begegnung mit dem Lieferanten nicht vermieden werden, gilt selbstverständlich sich nicht per Handschlag zu begrüßen, die Husten-/Niesetikette und den Mindestabstand einzuhalten. Nach der Lieferannahme sollte man sich umgehend gründlich die Hände waschen.

    Achten Sie bei der Bestellung der Lebensmittel, dass keine Hamsterkäufe getätigt werden. Diese sind nicht notwendig. Dennoch ist es sinnvoll, beim Einkauf darauf zu achten, dass die Lebensmittel lange haltbar sind, um Bestellungen und vor allem Einkäufe im Supermarkt zu reduzieren. Insbesondere TK-Produkte sind nicht nur lange haltbar, sondern enthalten durch das Schockfrosten sogar noch mehr Vitamine und Nährstoffe als gelagertes Obst und Gemüse.

  • Gibt es einen Versorgungsengpass bei Tiefkühlkost, da die Regale im Supermarkt/ Einzelhandel zurzeit leer sind?

    Nein, einen Versorgungsengpass mit Tiefkühlprodukten gibt es in Deutschland nicht. Die Hersteller von Tiefkühlkost arbeiten hart daran, wie alle anderen in der gesamten Lebensmittelindustrie und im Lebensmittelhandel, um die Kunden gut zu versorgen. Auch wenn ein Artikel vorübergehend nicht vorrätig sein kann, werden die Hersteller, Händler und Logistikpartner diese Lebensmittel so schnell wie möglich wieder in die Regale zurückbringen. Es kann also sein, dass vorübergehend die gewohnte Vielfalt des Sortimentes nicht in vollem Umfang zur Verfügung steht.

  • Kann das neuartige Coronavirus in Kantinen und anderen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung über Geschirr und Besteck übertragen werden?

    Laut BfR sind bisher keine Infektionen mit neuartigen Coronavirus über diesen Übertragungsweg bekannt. Grundsätzlich können Coronaviren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Besteck oder Geschirr gelangen und auf diesen festen Oberflächen eine Zeit lang überleben. Eine Schmierinfektion erscheint dann möglich, wenn das Virus über das Besteck oder über die Hände auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird.

Die wichtigste Regel überhaupt: regelmäßiges und gründliches Händewaschen!