Coole Produkte aus der Kälte

Pizza

Frisch gebacken und lecker, so kommt die Tiefkühlpizza zuhause auf den Tisch! Mittlerweile findet man in den Tiefkühltruhen des Handels fast schon eine größere Auswahl als auf der Speisekarte beim Italiener. Dabei hat die Pizza Salami in punkto Beliebtheit nach wie vor die Nase vorn, gefolgt von der Pizza Speciale (mit Schinken, Salami und Champignons), Käse/Mozzarella, Margherita und Thunfisch. Der unschlagbare Vorteil der Tiefkühlpizza: Im Handumdrehen ist eine vollständige, leckere Mahlzeit auf den Tisch gezaubert. Die Tiefkühlpizza ist wirklich sprichwörtlich in aller Munde: Durchschnittlich verzehrt jeder Bundesbürger 12 Pizzen aus der Tiefkühltruhe pro Jahr.

Die erste Tiefkühlpizza kam 1970 in den deutschen Handel und war eine Sensation. Heute zählt sie ganz klar zu den beliebtesten Produkten aus der Tiefkühltruhe.

Als Ende des 17. Jahrhunderts in Neapel die erste Pizza gebacken wurde, konnte ja niemand ahnen, welch große Entwicklung und internationale Verbreitung dieses Produkt einmal erfahren würde. Dabei bestand das „Urprodukt“ aus einfachen Zutaten: Knoblauch, Schweineschmalz und grobes Salz. Die Tomate als wichtiger Bestandteil der Pizza wurde nachweislich erst im Jahre 1773 verwendet. Doch der Geschmack überzeugte. Nach kurzer Zeit war die Nachfrage so groß, dass in Neapel die ersten Pizzerien öffneten. Die Pizza war im Begriff, Italien zu erobern.
Die rasche Verbreitung der Pizza hatte aber auch ganz praktische Gründe: Pizza war einfach und schnell zuzubereiten, konnte zum Verzehr in die Hand genommen werden und aus Sicht des Wirtes entfiel das Abwaschen von Teller oder Besteck, denn Wasser war damals im südlichen Italien teuer. Diese Vorteile und natürlich die vielfältigen Geschmacksvarianten überzeugten auch die Deutschen als sie Pizza erstmals in den 60er Jahren im Italienurlaub kennenlernten. Zeitgleich sorgten aber auch italienische Arbeiter für die Verbreitung ihres Heimatproduktes in Deutschland.