Nachhaltigkeit
in der Tiefkühlwirtschaft
Nachhaltiges Wirtschaften soll die ökologischen Lebensgrundlagen erhalten und gleichzeitig zu mehr Wohlstand und sozialer Gerechtigkeit führen. In der Lebensmittelbranche und insbesondere in der Tiefkühlwirtschaft spielt Nachhaltigkeit seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Im Fokus stehen dabei eine höhere Energie- und Ressourceneffizienz, die Reduktion von Treibhausgasemissionen, eine nachhaltige Beschaffung von Rohwaren sowie die Anpassung an den demografischen und gesellschaftlichen Wandel. Nachhaltigkeit wird dabei sowohl als wichtiger Beitrag zur langfristigen Zukunftssicherung als auch als Impuls für Wertschöpfung und Innovation betrachtet. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Branchenbefragung aus dem Jahr 2016, die im Rahmen des „Branchenleitfadens Nachhaltigkeit in der Tiefkühlwirtschaft“ veröffentlicht wurden. Der Branchenleitfaden entstand in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU), einem anwendungsorientierten Forschungsinstitut innerhalb der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten/Herdecke mit langjähriger Expertise im Bereich Nachhaltigkeit auf Unternehmens- und Produktebene.
Nachhaltigkeit bietet zugleich die Möglichkeit, die potenziellen Beiträge von Tiefkühlprodukten zu einer nachhaltigen Ernährung stärker in den Blick zu nehmen. Dazu zählen unter anderem die Unterstützung einer ausgewogenen Ernährung, die schonende Haltbarmachung wertvoller Lebensmittel sowie die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Darüber hinaus kann die Tiefkühlwirtschaft durch effiziente Prozesse und eine geeignete Produktgestaltung dazu beitragen, die mit Lebensmitteln verbundenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Tiefkühlprodukte können somit in verschiedenen Bereichen einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Gestaltung der Ernährung leisten.