Einfrieren

Kälte für die Lebensmittelkonservierung nutzt nicht nur die Industrie, auch in Privathaushalten ist diese Methode seit langem gebräuchlich. Im Unterschied zu den Tiefkühlkostherstellern, verfügen private Hauhalte jedoch über keine speziellen Kühlsysteme, die einen besonders schnellen Gefrirprozess ermöglichen (sog. Schockfrosten). Das langsame Frosten im haushaltseigenen Gefrierschrank hat den Nachteil, dass sich große Eiskristalle im Lebensmittel bilden, die empfindliche Zellstrukturen zerstören können. Als Folge kann beim Auftauen der sog. "Matsch-Effekt"eintreten: Das Nahrungsmittel wird unansehnlich und der Geschmack kann sich negativ verändern. Aus diesem Grund eignen sich nicht alle Lebensmittel gleich gut zum Einfrieren. Die folgende Aufstellung gibt einen Überblick über einige Lebensmittel, die sich nur eingeschränkt bis gar nicht für das haushaltsmäßige Einfrieren zu Hause eignen:

  • Ganze Eier, roh oder gekocht
  • Joghurt
  • Milch
  • Sahne
  • Gebundene Soßen
  • Pudding
  • Rettiche/Radieschen
  • Blatt- und Frischkostsalate
  • Rohe ganze Äpfel
  • Rohe Birnen

Tipps für das haushaltsmäßige Einfrieren:
  • Zuvor erhitzte Speisen zunächst auskühlen lassen.
  • Möglichst wenig Luft mit einfrieren: Vor dem Verschließen die Luft aus dem Beutel drücken oder eine möglichst kleine Dose verwenden.

Lagerzeit nicht überschreiten:

Lebensmittel Lagerdauer in Monaten
Rindfleisch (Bratenstück) 10 bis 12
Schweinefleisch 4 bis 7
Hähnchenfleisch 8 bis 10
Hackfleisch 1 bis 3
Gemüse 6 bis 12
Obst 8 bis 12
Fertige Speisen bis zu 3


Siehe auch

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