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Wärmeleitfähigkeit  
 

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit wird beschrieben durch die Wärmeleitzahl, einer physikalischen Größe mit Namen Lambda, dem elften Buchstaben des griechischen Alphabets. Die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes wird bestimmt durch sein Vermögen, thermische Energie mittels Wärmeleitung in Form von Wärme zu transportieren. Man kann sich die Wärmeleitzahl als die Energie vorstellen, die je Zeiteinheit durch eine ein Quadratmeter große Fläche einer ein Meter dicken homogenen Wand geleitet wird. Dabei beträgt der Temperaturunterschied zwischen beiden Seiten plus ein Grad Celsius. Umso höher die Wärmeleitzahl, umso höher ist die Wärmeleitfähigkeit und umso schneller wird sich eine Gleichgewichtstemperatur auf beiden Seiten einstellen. Beispielsweise beträgt Lambda für Luft lediglich 0,0261. Das erklärt, warum Gefrorenes an der Luft langsamer auftaut als in Wasser. Dessen Wärmeleitfähigkeit beträgt nämlich 0,5984 und ist damit sehr viel höher, als die von Luft.

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